Zweifelhaftes Klimavorteil...(Foto: DS)

Die Wälder der Erde weisen eine reiche biologische Vielfalt auf und speichern in den Pflanzen und Böden Kohlenstoff. Die Erhaltung der Wälder ist also unbedingt erforderlich, damit deren Ökosysteme uns mit ihren lebenswichtigen Leistungen versorgen können.

Die meisten Menschen würden einen Stopp der Abholzung der Regenwälder in den Tropen aus Natur- und Klimaschutzgründen gutheißen. In Schweden postuliert die Forstwirtschaft, dass der Wald zur Bekämpfung des Klimawandels möglichst intensiv genutzt werden solle. Wie es der Zufall will, deckt sich diese Botschaft mit den wirtschaftlichen Interessen der Waldwirtschaft. Eine Kampagnen-Website der Branchenorganisation Skogsindustrierna proklamiert sogar, dass es dem Klima umso besser geht, je mehr Holzerzeugnisse wie das typische schwedische Buttermesser gekauft werden. Auf den Seiten Mythen zum Thema Klima und Wald können Sie lesen, wie wir die Behauptungen der Forstwirtschaft widerlegen.

Was sagt die wissenschaftliche Forschung? Die Situation ist komplex, und der Wissensstand verändert sich ständig. Aus einer strikten Business-as-usual-Perspektive ist es vielleicht besser, Beton durch Holzerzeugnisse zu ersetzen. Über Schlussfolgerungen wie diese besteht aber kein wissenschaftlicher Konsens. Viele Forschungsresultate widersprechen den Thesen der Branchenorganisation Skogsindustrierna, besonders wenn der Güterverbrauch und die menschliche Nutzung der natürlichen Ressourcen aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet werden.

Folgen Sie den Links auf der Website und erfahren Sie mehr über die Beziehung zwischen Wald und Klima! In Kapitel Lösungen wird behandelt, was zur Rettung von Klima und Wald getan werden müsste.

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